Gunnar Johannen steht im Freien, im Hintergrund sieht man noch einzelne Türme eines Schlosses.

Über mich: Gunnar Johannen

Über mich – ein Überblick

  • Geboren 1973 in Brasilien, 1983 mit Familie nach Deutschland zurückgekehrt
  • Vater von zwei bezaubernden Kindern (Sohn geboren 2016, Tochter geboren 2019)
  • Seit 1996 intensive Selbsterfahrung und -optimierung
  • Coaching-Erfahrung seit 1998
  • 25 Jahre internationale Berufserfahrung, davon 7 Jahre Consulting im Automotive-Sektor und 18 Jahre bei einem großen Leasing-Unternehmen
  • Schwerpunkt Strategie- und Unternehmensentwicklung sowie Beteiligungsmanagement
  • 360-Grad Unternehmer-Blick
  • Analytisch-strukturiert und gleichzeitig empathisch
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln (Diplom-Kaufmann)
  • Berufsbegleitend Ausbildung als Craniosacral-Körpertherapeut sowie erfolgreiche amtsärztliche Überprüfung (2013 Heilpraktiker-Erlaubnis)
  • Pionier, der über den Tellerrand schaut und die Welt gerne ein Stückchen besser machen möchte

Über mich – Meine Lebensaufgabe

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch eine bestimmte, individuelle Lebensaufgabe hat, die aus den vielen anderen Lektionen des Lebens herausragt.

Meine Lebensaufgabe ist es, auch durch herausfordernde Erlebnisse, meinen eigenen wahren Selbstwert immer mehr zu erkennen und andere Menschen bei demselben Prozess mit meiner Empathie, Erfahrung sowie meinen Fähigkeiten zu begleiten.

Ich bin dabei auch ein Pionier und Brückenbauer, indem ich dazu beitrage, dass Herzintelligenz und Verstand in Balance gebracht werden.

Dies ist auch hilfreich und notwendig beim disruptiven Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter, weil „alte Rezepte“ zunehmend nicht mehr funktionieren und neue Qualitäten gefordert sind.

Gunnar Johannen steht im Freien und lehnt sich an ein Geländer an. Er trägt einen dunkelblauen Anzug und ein helles Hemd.

Über mich – Wie alles begann…

Gunnar Johannen steht in der Natur. Er trägt einen dunkelblauen Anzug und ein helles Hemd.

Geboren im Jahr 1973 in Brasilien, habe ich die ersten zehn Jahre meines Lebens in diesem wunderbaren Land gelebt.

Erst viel später habe ich realisiert, wie fast schon traumatisch es für mich war, aus dem herzenswarmen und lebensfreudigen Brasilien in das eher „verkopfte, herzenskalte“ Deutschland zu kommen. Ich hatte den Zugang zu meinem Herzen und somit zu meiner Lebensfreude, Intuition und Kreativität verloren.

Im Rahmen einer Coaching-Sitzung Jahre später hatte ich den Mut, diese unterdrückten Gefühle des Schmerzes nicht weiter zu verdrängen, sondern anzuschauen und anzuerkennen. Dadurch konnte ich mein Herz wieder öffnen. Herz oder Verstand? Herz und Verstand!

Über mich – Meine Selbsterfahrung

Schon als Jugendlicher habe ich mich für die großen philosophischen Fragen des Lebens interessiert. Über meine Mutter, die u.a. (Yoga-) Lehrerin war, kam ich zudem in Berührung mit Yoga-Philosophie. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die Mitglieder meiner Familie machten, habe ich dann erstmals im Jahr 1996 selber ein Coaching in Anspruch genommen. Seitdem sind unzählige Sitzungen mit verschiedenen Coaches sowie Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung hinzugekommen.

Ich lernte schnell, dass proaktives Herangehen an Themen zwar mitunter schmerzhaft bzw. unangenehm sein kann, sich aber immer lohnt, weil man ansonsten letztlich einen viel höheren persönlichen Preis dafür zahlt.

Beispiele sind: (selbst gesetzte) Hindernisse im Leben überwinden; Traumata und hinderliche Glaubenssätze, insbesondere aus der Kindheit, auflösen; mein Potenzial und Talente besser ausschöpfen; das eigene Verhalten oder das anderer besser verstehen; Schwächen überwinden und transformieren. Dies spiegelt sich auch in meinem Leistungsangebot.

Gunnar Johannen steht in einer Gasse. Er trägt einen dunkelblauen Pullover und eine weiße Hose.

Über mich – Meine Krisen

Meine Selbsterfahrung und die Unterstützung durch Coaches haben mir enorm bei der Bewältigung meiner privaten und beruflichen Herausforderungen bzw. Krisen geholfen. Beispielhaft seien hier einige genannt:

Nach nur drei Monaten in meinem ersten Job als Unternehmensberater hat man mir nahegelegt, das Unternehmen zu verlassen. Ich lernte durch diesen Schock zum ersten Mal, mir selber Anerkennung geben zu müssen, bekam aber die Gelegenheit, mich zu beweisen, sodass mir später eine hohe Lernkurve attestiert wurde.

Bei meinem letzten Arbeitgeber hat man mich zu einer Aufhebungsvereinbarung gedrängt, nachdem ich für Kollegen eingetreten war, die aus meiner Sicht von höchster Stelle respektlos und unangemessen behandelt worden waren. Trotz großer Zuversicht gelang es mir nicht, eine reizvolle Aufgabe als Führungskraft in einer ganz anderen Branche zu finden.

Diese Zeit war geprägt von Enttäuschung, Frust, Wut, Selbstzweifeln und Existenzängsten. Ich war sogar auf Arbeitslosen- und Bürgergeld angewiesen. Letztlich hat mir diese Zeit aber geholfen, meinen wahren Selbstwert zu erkennen,  möglichst unabhängig von der Bewertung durch andere zu werden und mich selbständig zu machen, was ich als großes Geschenk empfinde. Dabei hatte ich jahrzehntelang nicht einmal den Mut, über eine selbständige Tätigkeit überhaupt nachzudenken.

Eine Coachin hat mir aber den entscheidenden Impuls gegeben, an mich zu glauben und als Selbständiger meine Berufung zu leben.

Nicht lange nach Beginn der Arbeitslosigkeit hatte sich meine Ehefrau nach 17 Ehejahren von mir getrennt. Mit ihr hatte ich eigentlich die gesamte Zeit mein großes Thema des Selbstwertes „verhandelt“: bin ich gut genug, bin ich liebenswert? So schmerzhaft die Trennung zunächst auch war, vor allem mit Blick auf meinen tiefen Wunsch nach einer intakten Familie, so sehr habe ich schnell gelernt, dass damit eine wichtige Lernphase abgeschlossen war und etwas Neues, viel Schöneres kommen durfte.

Nur wenige Monate später kam die Diagnose bei meiner damals 5jährigen Tochter, dass sie einen sehr großen, aggressiven und bösartigen Tumor an der Nebenniere hatte, inklusive Metastasen im Körper. Trotz des Schocks haben wir fest daran geglaubt, dass meine Tochter überlebt und wieder gesund wird.

Meine Tochter überstand acht herausfordernde Monate mit insgesamt 6 Chemotherapie-Zyklen und vielen Monaten in der Klinik. Seit einer erfolgreichen OP ist sie tumorfrei und lebt wieder ein normales, glückliches Leben. Nicht nur für sie, sondern die ganze Familie war es eine tiefgreifende Erfahrung, welche uns das Leben nun noch dankbarer leben lässt.   

Über mich – Meine Ausbildungen

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit den Schwerpunktfächern Organisationslehre sowie Marketing & Marktforschung war zwar intellektuell reizvoll, aber nie wirklich „meins“. Schon damals war mir klar, dass es nicht meine wahre Berufung war, sondern nur Mittel zum Zweck, um „erfolgreich“ zu sein.

Mein wahres Interesse bzw. meine Leidenschaft zeigten sich hingegen in meinem Wahlpflichtfach, der Wirtschafts- und Sozialpsychologie. In der Studienzeit entdeckte ich auch mein Talent, Menschen zu motivieren und durch schwierige Phasen zu begleiten.

Nach fast 10 Berufsjahren entschied ich mich in einer Phase mit einer sehr demotivierenden Führungskraft, in eine ganz andere Richtung zu gehen: berufsbegleitend absolvierte ich eine fundierte Ausbildung zum Craniosacral-Körpertherapeuten in der Schweiz mit über 1.000 Ausbildungsstunden. Die Craniosacral-Therapie ist eine sehr sanfte, aus der Osteopathie weiterentwickelte Methode, die mit Achtsamkeit und sanften Berührungen den Rahmen schafft, um vor allem das Nervensystem zu regulieren.   

Um diese Körpertherapie-Methode berufsrechtlich geregelt anbieten zu dürfen, habe ich die amtsärztliche Prüfung beim Gesundheitsamt erfolgreich in 2013 absolviert (schulmedizinische Prüfung hinsichtlich Anatomie, Physiologie und Pathologie). Seitdem habe ich die Erlaubnis, als Heilpraktiker tätig zu sein, habe dies aber aus finanziellen und familiären Gründen nie umgesetzt, weil mir auch der Mut dazu fehlte.

Nicht zuletzt habe ich erfolgreich eine Prüfung als Datta Kriya Yoga-Lehrer absolviert (Yoga mit Schwerpunkt auf Atemtechniken).  

Gunnar Johannen steht neben einer Statue und im Hintergrund sieht man ein Schloss.

Über mich – Meine Berufserfahrung

Fasziniert von der spannenden und herausfordernden Welt des Consultings, kam ich nach dem Studium zu einer Unternehmensberatung in Frankfurt am Main, welche ein Management-Buy-Out aus dem Daimler-Benz-Konzern war und eine familiäre, bodenständige Unternehmenskultur aufwies.

Ich durfte als Berater, zuletzt als Senior Consultant, eine sehr vielfältige Bandbreite an interessanten, meist internationalen Projekten im Automobilsektor, mitgestalten bzw. verantworten: Strategiekonzepte für ganz neue Geschäftsmodelle, Business Pläne, Vertrieb, Marktanalysen, Prozessoptimierungen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, After-Sales, Organisation etc.

Gunnar Johannen sitzt im Freien auf einer Bank. Er trägt ein dunkelblaues Jackett und ein helles Hemd.

Nach sieben Jahren als Berater kam dann unerwartet ein Anruf von einem Recruiter, der mich schließlich in die Welt der Finanzdienstleistungen brachte. Das Universum hat damit erneut seinen feinen Sinn für Humor und Ironie gezeigt, mich ausgerechnet in Branchen zu führen, in die es mich eigentlich nicht unbedingt gezogen hat.  

Zunächst war ich zwei Jahre lang im Strategischen Marketing tätig, bevor ich in das Team Unternehmensstrategie wechselte und dort fast ausschließlich direkt für den Vorstand in strategisch-konzeptionellen bzw. steuernden Themen tätig war. Als Beteiligungsmanager war ich 12 Jahre lang für über 20 verschiedene in- und ausländische Beteiligungen im Leasing-, Banken- und Inkassobereich zuständig.

Ein Höhepunkt war meine wesentliche Beteiligung bei der Gründung einer Konsumentenkreditbank mit einem Joint-Venture-Partner. Speziell im Beteiligungsmanagement habe ich mir einen 360-Grad Unternehmer-Blick erworben.  

Sonstiges über mich

Meine wunderbaren Kinder sind meine größten Lehrer, weil sie mich auf ihre einzigartige Art und Weise darauf hinweisen, wo ich bzw. meine „inneren Kinder“ noch heilen dürfen. Mittlerweile halte ich mich jedenfalls für einen ganz passablen Papa…

Schon als Kind in Brasilien war Fußball meine große Leidenschaft, inzwischen aber aktiv nur noch beim Kicken mit meinem Sohn, ansonsten am Bildschirm oder als Fußball-Papa am Spielfeldrand.

Ich koche (freiwillig!) sehr gerne – und wie nicht wenige (außer meinen Kindern) sagen, auch recht schmackhaft – und finde Entspannung bei der Gartenarbeit oder in der Natur, zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Geistige Anregung finde ich durch bedeutende spirituelle Persönlichkeiten wie beispielsweise den Heiligen Franziskus von Assisi oder durch universelle Philosophien wie Yoga und Bhagavad Gita aus Indien sowie den tibetischen Buddhismus.

Ich war 15 Jahre lang Mitglied im Vorstand eines gemeinnützigen Vereins (davon 9 Jahre als Vorsitzender), der soziale Projekte in Indien unterstützt und hierzu in Deutschland Benefizkonzerte und Seminare über Yoga-Philosophie (wie beispielsweise Schweige-Meditationen) veranstaltet.

In der Natur steht Gunnar Johannen vor einem Gebüsch mit einem dunkelblauen Anzug und einem hellen Hemd.